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Projekt Stadtteilmütter

Kontakt:

Träger:
Deutscher Kinderschutzbund Augsburg e.V.
- Stadtteilmütter -
Gesamtkoordination: Hamdiye Cakmak

Ernst-Reuter-Platz 1

86150 Augsburg

Telefon 0821 324-3049 oder 3052

Telefax 0821 324-3045

Email sprachbildung@augsburg.de

www.kinderschutzbund-augsburg.de

 

Kontakt:
Sevim Leventoglu
Koordination Mutter-Kind-Gruppen
Telefon  0821 324-6216
Email sevim.leventoglu@augsburg.de
 

 

Ein Konzept zur Mehrsprachigkeit- und Elternbildung

 

Das Konzept koordiniert mit zweisprachigen Multiplikatorinnen „Stadtteilmütter“ die Bemühungen des Elternhauses und die der Kita, Schule und anderen Bildungsorten.

 

Stadtteilmütter sind:

• offen gegenüber neuen Anforderungen und bürgerschaftlich engagiert

• haben wöchentlich mindestens 6 Stunden Zeit für diese Tätigkeit

• wichtiges Bindeglied zwischen Familie und Bildungsinstitutionen

• bereit, sich für die Bildung ihrer Kinder zu qualifizieren, Kompetenzen auszubauen und dieses Wissen an andere Mütter ihres Stadtteils weiterzugeben.

• Bei wöchentlichen Treffen unter fachlicher Anleitung in Kitas, Schulen oder Familienstützpunkten besprechen sie mit anderen Müttern spielerisch Übungen für zu Hause

• Dabei steht die Sprachbildung im Mittelpunkt. Durch wöchentliche Hausaufgaben in Form von Spielvorschlägen erfolgt dann die vertiefende Förderung der Kinder zu Hause.
• Die Regionale Arbeitsstelle für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien (RAA) in Essen stellt uns hierfür ihr  schriftliches Programm "Rucksack" und "Griffbereit" zur Verfügung. Weitere Infos unter:  www.raa.de

• Anregungen  zur Teilnahme am Leben in der Stadt gehören selbstverständlich dazu.

• Das Konzept wurde mit der Bayerischen Staatsmedaille für soziales Engagement, mit dem Integrationspreis der Regierung von Schwaben für den Bereich Mutter-Kind-Gruppen und dem Engagementpreis 2011 im Bündnis für Augsburg ausgezeichnet.


Das Programm wird angeboten:

 

Für Eltern von 0-3-jährigen Kindern in den Mutter-Kind-Gruppen „Hand in Hand“:

Zu Themen wie „Klatschen, Zeigen, Wiegen…“ werden Anregungen zur regelmäßigen und fast beiläufigen Förderung gegeben.

Entscheidend dabei ist, dass die Gruppen von 2 Personen zweisprachig geleitet werden. Die Stadtteilmutter und eine pädagogische Fachkraft stehen jeweils als Sprachmodell für eine Sprache. Sie spielen und sprechen durchgängig in einer Sprache mit den Kindern und den Müttern.

Alle Spiele werden in beiden Sprachen der Gruppe durchgeführt. Wie erfolgreich die Mutter-Kind-Gruppen „Hand in Hand“ sind, zeigt sich an der steigenden Anzahl von Projektgruppen und an der Erweiterung des Sprachangebotes.

Zurzeit gibt es deutsch-russische, deutsch-türkische, deutsch-italienische, deutsch-assyrische, deutsch-spanische, deutsch-albanische, deutsch-arabisch, deutsch-französische Mutter-Kind-Gruppen.

Das Programm beinhaltet außerdem Spielvorschläge zur vertiefenden Förderung und Sensibilisierung zur Früherkennung kindlicher Entwicklungen.

 

Für Eltern von 3-6-jährigen Kindern in den Kindertagesstätten:

Die teilnehmenden Mütter erhalten Hausaufgaben wie Vorlesen, Malen, Singen, die sie zuhause mit ihren Kindern in der Familiensprache üben. In der Kita wird dann das gleiche Thema Deutsch mit allen Kindern behandelt. Durch die Wiedererkennung lernen Kinder effektiv Deutsch und stärken gleichzeitig ihre Familiensprache.

 

Für Eltern von 6-8-jährigen Kindern in der 1. und 2. Klasse der Grundschule:

Was die Kinder im Heimat- und Sachkundeunterricht lernen, wird zuhause mit den Eltern spielerisch in der Familiensprache vertieft. Gleichzeitig wird intensiv auf die Fragen und Wünsche der Eltern eingegangen. 

 

Fachtag "Sprache und Bildung - wir machen's zu unserer Sache!" 11.03.2015 im Rathaus Augsburg

Link die Einladung

 

19.03.15 Augsburger Allgemeine Vom Vater der Stadtteilmütter

Oberbürgermeister Dr. Gribl besuchte am 27.06.12 das Stadtteilmütterpojekt der Region Süd

Im MehrGenerationenTreffpunkt und BRK Sozialzentrum in Haunstetten Süd trafen sich die Gruppenleitungen aus Haunstetten, Göggingen und dem Univiertel zur Jahresauswertung. Die aktiven Stadtteilmütter aus 4 Nationen berichteten von ihren Erfahrungen aus dem Projekt und dessen positiven Auswirkungen auf den Entwicklungsverlauf ihrer Kinder. Oberbürgermeister Dr. Gribl zeigte sich sehr beeindruck vom Engagement der Mütter: "Es ist eine große Herausforderung, mit so kleinen Kindern sich zusätzlich freiwillig zu engagieren. Die Stadtteilmütter leben und lernen gemeinsam mit ihren Kindern interkulturelle Vielfalt in unserer Stadt und tragen so zum friedlichen MIteinander in Augsburg aktiv bei."

 

Träger des Stadtteilmütterprojektes ist der Deutsche Kinderschutzbund. Das Projekt erreicht inzwischen ca.600 Familien mit Kindern von 3 Monaten bis 8 Jahren aus 12 Nationen und ist Teil des Bündnis für Augsburg.

 

Bündnis-Projektleiterin Hamdiye Cakmak, Mitarbeiterin des Kinderschutzbundes Augsburg stellvertretend für die Stadtteilmütter wurde am 05.04.2011 von Bundeskanzlerin Merkel in Berlin empfangen

Foto: Guido Bergmann

Video Hamdiye Cakmak bei Bundeskanzlerin Merkel atv news 15.04.11

 

Bundeskanzlerin Merkel empfing am 5.4.2011 ca. 300 Freiwillige im Bundeskanzleramt anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligen Tätigkeit. „Gemeinsam geht’s – Menschen helfen Menschen“ war das Motto, an dem auch Bündnis-Projektleiterin Hamdiye Cakmak, Mitarbeiterin des Kinderschutzbundes Augsburg stellvertretend für die Stadtteilmütter teilnahm. Frau Cakmak konnte in ihrem kurzen persönlichen Gespräch von den Stadtteilmüttern in Augsburg berichten. Frau Bundeskanzlerin Merkel eröffnete kurz vorher die Ausstellung "Frauen schreiben Fußballgeschichte", die noch bis zur Frauen Fußball Weltmeisterschaft im Kanzleramt zu besichtigen ist. Frau Cakmak berichtete von den Augsburger freiwillig engagierten SymPaten - City Welcomers und lud Frau Merkel spontan nach Augsburg ein. Oberbürgermeister Dr. Gribl bekräftigte diese Einladung und alle hoffen nun auf positive Nachricht aus Berlin.

 

Bündnis-Projekt „Hand in Hand“ des Kinderschutzbundes Augsburg wurde mit dem Integrationspreis 2008 ausgezeichnet - „Stadtteilmütter“ tauschen Erziehungskompetenzen

22.10.08 atv news Video Hand in Hand Integrationspreis 2008

 


Foto: Wolfgang F. Lightmaster

v.l.n.r. Karin Schöllhorn, 1. Vorsitzende Kinderschutzbund Augsburg

Hamdiye Cakmak, Bündnis-Projekt Stadtteilmütter "Hand in Hand"

Josef Gediga, Vizepräsident der Regierung von Schwaben

Sevim Leventoglu, Bündnis-Projekt Stadtteilmütter "Hand in Hand"

 

Der Integrationspreis 2008 wurde im Rahmen der „Aktion Integration“ im Juni dieses Jahres vom bayerischen Ministerrat beschlossen. Er ist mit 35.000 Euro dotiert und wird mit je 5.000 Euro in die sieben Regierungsbezirke vergeben. Bei der Regierung von Schwaben hat eine Jury aus Präsidium und Mitarbeitern aus dem federführenden Sachgebiet Integration und Flüchtlingswesen fünf Projekte für den Preis gemeldet.

 

Unter den Preisträgern ist die Stadt Augsburg mit dem Bündnis-Projekt „Hand in Hand“. Die Preisverleihung fand am Mittwoch, 22. Oktober, 15 Uhr, im Rokokosaal der Regierung von Schwaben statt. Prämiert wurden darüber hinaus Projekte in Kempten, Kaufbeuren, Neu-Ulm und dem Landkreis Dillingen mit einem Preisgeld von je 1.000 Euro.

 

Preiswürdig für den Integrationspreis machen das Projekt „Hand in Hand“ vor allem zwei Faktoren: Zum einen spielen religiöse Bindungen von Müttern zu den Trägergruppen, wie etwa zur Kirche oder Pfarrgemeinde, keine Rolle. Im Mittelpunkt steht ausschließlich das Bedürfnis der Eltern nach Hilfe in Erziehungsfragen. Auf diese Weise werden Kontaktängste zwischen deutschen und nicht-deutschen sowie zwischen christlichen und muslimischen Familien abgebaut. Zum anderen wird die sprachliche Kompetenz der Kinder durch die zweisprachige Gruppe stark gefördert. Darüber hinaus kommt es zu einem interkulturellen Material- und Erfahrungsaustausch.

 

Foto: Wolfgang F. Lightmaster

v.l.n.r. ganz hinten

Ludwig Ecker Geschäftsführer Kinderschutzbund Augsburg

Josef Gediga, Vizepräsident der Regierung von Schwaben

ganz links: Ulrike Bahr, Stadträtin, Steuerungsgruppe Bündnis für Augsburg

2. von rechts: Karin Schöllhorn, 1. Vorsitzende Kinderschutzbund Augsburg

und projektbeteiligte Frauen.

 

In der Presse/in den Medien:

16.07.16 Augsburger Allgemeine Ministerin bei den Stadtteilmüttern
19.03.15 Augsburger Allgemeine Vom Vater der Stadtteilmütter
18.09.14 Augsburger Allgemeine Mit Spiel und Spaß die Sprache verbessern
01.2012 Familie leben. Seite 43: Hamdiye Cakmak (Stadtteilmutter) beantwortet die Frage: Was heißt für Sie "zivilgesellschaftliches Engagement"?
15.04.11 atv news Video Hamdiye Cakmak bei Bundeskanzlerin Merkel
15.04.11 Augsburger Allgemeine "Stadtteilmutter" lädt Kanzlerin ein
15.04.11 www.daz-augsburg.de Stadtteilmutter lädt Kanzlerin nach Augsburg ein
14.10.10 Augsburger Allgemeine Sie staunen, worüber ihre Kinder lachen
27.09.10 www.daz-augsburg.de In gut zwei Wochen beginnt wieder das Augsburger KInderfilmfest
25.09.10 Augsburger Allgemeine online Bankräuber eröffnen Filmfestival
25.09.10 Aichacher Zeitung Die Welt beim Kinderfilmfest
Januar 10 BiZ Hepimiz „Nicht füllen, sondern entfachen“
10.12.09 Augsburger Allgemeine Die Macht und der Erfolg der Mütter
17.07.09 BIZ Stadtteilmütter
23.10.08 Augsburger Allgemeine Ausgezeichnete Stadtteilmütter
22.10.08 atv news Video Hand in Hand Integrationspreis 2008

 

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